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Portrait Dr. Stefan Huber

Die moderne Stosswellentherapie

Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) ist eine sehr innovative, moderne Form der Schmerztherapie, die ich meinen Patienten in der Ordination-am-See anbiete. Stosswellen sind hochenergetische Schallwellen, die das Zellwachstum beschleunigen und die Durchblutung verbessern. Dadurch werden körpereigene, schmerzstillende Substanzen aktiviert und der Heilungsprozess angeregt. Die Stosswelle wird mit Hilfe eines Schallkopfes auf der Haut ausgelöst. Gebündelt dringen dann die Stosswellen zum tiefer liegenden Schmerzpunkt im Körper vor. Krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen können gezielt beseitigt werden.

    Es gibt zwei Hauptformen von Stosswellen:
  • Fokussierte Stosswelle – wird punktgenau in der Tiefe abgegeben
  • Radiale Stosswelle – wirkt oberflächlich und breiter

Je nach Krankheitsbild eignet sich die eine oder andere Form der Stosswelle. In der modernen Stosswellenbehandlung werden beide Formen bei mir kombiniert eingesetzt.
Je nach Krankheitsbild sind 1 – 5 Behandlungen erforderlich um einen Erfolg zu erzielen.

Krankheitsbilder und Stosswellenform

Fokusierte Stosswelle

Kalkschulter, Sehnenansatzdegenerationen
Tennisellenbogen & Golferellenbogen
Fersensporn
Achillodynie
Tibiakantensyndrom (Schienbeinkantensyndrom)
Bursitis Trochanterica
Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee)
Pseudarthrosen
Knochenmarksödeme

Radiale Stosswelle

Faszientherapie
Myogelosen
Verspannungen
Triggerpunkte
Muskuläre Dysbalancen
Schmerzzustände an der gesamte Wirbelsäule
Cellulitebehandlung

Kosten der Stosswellentherapie

Eine Therapieeinheit kostet 100,- Euro. Erfahrungen zeigen, dass etwa drei Sitzungen notwendig sind, um eine Verbesserung zu erzielen - manchmal auch mehr.

Was zahlt die Krankenkasse

ÖGK

Laut der neuen Satzung der ÖGK wird unter bestimmten Voraussetzungen für die extrakorporale Stosswellentherapie ein Kostenzuschuss in der Höhe von € 48,22 (einschließlich allfälliger Anästhesie, je Sitzung und Lokalisation) geleistet. Dazu sind folgende Voraussetzungen einzuhalten:

  • Die Leistung muss durch einen Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie oder Physikalische Medizin erbracht werden.
  • Indikationen: Faszitis plantaris mit/ohne Fersensporn, Kalkschulter – Tendinosis calcarea.
  • Chefärztliche Genehmigung vor Erbringung der Leistung erforderlich.
  • Voraussetzung ist die zumindest 6-monatige erfolglose konservative Behandlung durch Vorlage von Befunden mit Diagnose, Angabe von Art, Anzahl und Frequenz der bisherigen Therapie.
  • Der verwendetet Gerätetyp ist ebenfalls anzugeben.

Es werden höchstens 5 Sitzungen innerhalb von 6 Monaten pro Krankheitsfall erstattet.

SVS

Die SVS erstattet für die extrakorporale Stosswelle im niederenergetischen Bereich € 38,- bzw. € 192,- für die hoch- bis mittelenergetischen Bereich (Quartalspauschale). Eine vorherige Bewilligung durch den Arzt der SVS-Landesstelle ist NICHT notwendig. Die Vergütung wird dann aufgrund der saldierten Honorarnote durchgeführt.

BVAEB und KFA

Die BVAEB und die KFA bieten ihren Versicherten teilweise Rückvergütungen an. BVAEB meist 60%. Bitte zuerst beim jeweiligen Versicherungsträger nachfragen.

Zusatzversicherungen

Viele Zusatzversicherungen übernehmen die Leistung. Bitte zuerst bei der jeweiligen Versicherung nachfragen.

behandlung1
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A-4813 Altmünster am Traunsee, Seebadstraße 10
T.+43 76 12/880 83, F. +43 76 12/880 83 80, ordination@arzt-am-see.at, http://www.arzt-am-see.at/

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